Göttin der Dunkelheit


Wieder ein Buch der Sorte "Schnäppchen vom Grabbeltisch". 
Es ist eine Mischung aus Krimi und Fantasy und gerade die Mischung hat mich zum kaufen geleitet. 

Geschrieben wurde das Buch von Laurell K Hamilton, einer US-Amerikanischen Autorin die mir bisher unbekannt war, sie scheint schon früh ihr Interesse an Vampier-Storys gefunden zu haben und daher ist es auch kein Wunder, dass es auch in ihren Büchern um die Blutsauger geht.

Auch bei diesem Buch dachte ich zuerst, dass es sich um ein Einzelband handelt. Fand aber früh heraus, dass es eine ganze Reihe von Büchern über die Vampierhenkerin Anita Blake existieren. Das Buch konnte man aber auch einzeln ohne Probleme lesen.


Zusammenfassung:

Zusammen mit Profikiller Edward muss Anita Blake eine Reihe ritueller Morde aufklären, bei denen grausame Magie im Spiel war. Ihre Ermittlungen führen sie auf die Spur einer uralten Vampirin, die behauptet, eine aztekische Göttin zu sein. Es wird bald klar, dass die Morde nur der Auftakt waren. Denn der Mörder versucht, eine uralte dunkle Macht zu erwecken.


12 Tote in Santa Fé - alle aufs Grausamste ermordet. Die Ermittlerin: Anita Blake, ihres Zeichens hartgesottene Vampirjägerin. Selbst sie ist geschockt von der Grausamkeit der Morde. Und schon bald wird Anita klar, dass die Morde nur der Auftakt des Grauens waren ...

Klappentext

Die Welt:

Handlungsort der Geschichte ist New Mexico, genauer gesagt Santa Fé und Albuquerque. Es spielt in der aktuellen Zeit. Das interessante an dieser Welt ist, dass mitten in der Gesellschaft Vampire oder auch Gestaltwandler wie  zum Beispiel Werwölfe leben. 

Natürlich gibt es nicht nur liebe Vampire, sondern auch die schön bösen. Und um mit denen fertig zu werden gibt nicht nur Präminjäger (Kopfgeldjäger) sondern sogar den Beruf Vampierhenker. Dies ist der Job von Anita Blake, der Hauptperson des Buches. 

Ich fand es mal sehr schön ein Fantasybuch zu haben das ersten in der modernen Zeit spielt und trotzdem alle von den Monstern unter ihnen wissen. Auch schön ist es, dass einige der Vampire und Gestaltwandler wie fast ganz normal Menschen weiter leben. 

Personen und Gruppen:

Anite Blake:

Anita ist Vampierhenker und gleichzeitig noch Totenbeschwörerin und als wenn das nicht genug wäre, hat sie in letzter Zeit herausgefunden, dass sie auch noch magisches Talent hat.
Sie ist auf jeden Fall keine gewöhnliche Frau. Wenn ihr schonmal einen der Underworld Filme gesehen habt, so könnt ihr euch sie in etwa vorstellen. Nur das sie ein "normaler" Mensch ist. Ihr Privatleben ist mehr als Chaotisch. Das weiß man schon alleine daher, dass sie gleichzeitig eine Beziehung mit einem Vampier und eine mit einem Werwolf hat.
Als weibliche Vampirhenkerin weiß sie, dass sie sich oft beweisen muss und hat auch so ihre mittel dafür. Sie zögernt nicht mit einer Waffe auf jemanden zu Zielen und Notfalls abzudrücken. Gleichzeitig muss sie aber in diesem Buch ziemlich viel mit machen und zerbricht fast daran. Die schiere Brutalität der Morde ist selbst für sie zu viel. Sie zeigt aber Entschlossenheit und will den Fall umbedingt zuende bringen, damit das Morden ein Ende hat.
Eine ihrer weiteren Eigenschaften ist es definitiv andere zu sticheln und zu provozieren. So weiß sie, dass sie sich vor Olaf in acht nehmen muss, kann es aber trotzdem nicht sein lassen mit ihm zu streiten.

Edward, alias Ted Forrester:

Edward, der Eiskalte Killer. Er spürt absolut keine Skrupel jemanden umzubringen. Gleichzeitig ist er aber für seine Gruppe / Begleiter der Beschützer, wenn jemand es wagen würde einen dieser Person etwas an zu tun, würde der wohl nicht mehr lange leben.
Und dann kommt da auf einmal immer seine andere Seite durch. Die Seite die Tatsächlich etwas an Donna findet. Donne ist die Frau die Edward sich zur Tranung als Ted Forrester ausgesucht hat. Es scheint so, dass er mitlerweile zu lange die Rolle als Ted gespielt hat und die Gefühle die sich entwickeln nicht mehr los wird. So kommt bei ihm öfter mal die etwas weichere Seite durch, eine Seite die beim lesen nicht nur Anita schockt.

Olaf und Bernado:

Diese beiden sind zwar keine Hauptfiguren, haben aber trotzdem eine eigenen Bereich verdient. Sie sind die anderen beiden "Spezialisten" die Edward zum Fall gerufen hat. Bernado ist hierbei in der Gruppe der weicheste von allen. Das bekommt er auch öfter mal von den verschiedesten Personen zu hören. Gleichzeitig ist er der typische Charmeur, der bei jeder Gelegenheit anfängt zu flirten.
Olaf ist dazu das komplette Gegenteil. Man kann ihm am besten als Psychopath bezeichnen. Er ist gewaltätig, gefährlich und er liebt Blut. Diese Eigenschaften fühlt man richtig beim lesen, man bekommt sogar als Leser ein wenig Angst vor ihm.

Viele kleinere Rollen:

In dem Buch gibt es sehr viele kleine Rollen wie zum Beispiel Donna und ihre Famile oder auch den Polizeibeamten Marks. Wenn ich hier alle beschreiben würde, wäre ich noch Jahre dabei. Ich möchte an dieser Stelle einfach sagen, dass selbst die kleinen Rollen bei diesem Buch sehr gut aufgebaut sind und man in viele Personen rein versetzen kann.

Mein Fazit:

Das Buch hat mich wahrlich von Anfang bis Ende gefesselt. Die Welt und wie sind das Leben mit Vampiren und der gleich gestaltet hat finde sehr schön aufgebaut. 

Es hat mich ein wenig an Clive Cussler Bücher mit Dirk Pitt erinnert (immer Action und trotzdem eine gute Story) und ich fand diese Kombination von Krimi und Fantasy sehr gelungen. 

Die beiden Hauptcharakter Edward und Anita spielen einfach so mega geil zusammen, ich habe mich jedes mal wieder gefreut wenn die eines ihrer "persönlichen" Gespräche hatten. 
Hier möchte ich gerne eine Stelle des Buches ganz am Anfang zitieren:

Wir würden nie zusammen einkaufen gehen oder eine Torte futtern und dabei über die Menschheit klagen. Er würde mich nie zu sich zum Abendessen einladen oder zum Grillen. Wir würden nie ein Verhältnis haben. Aber die Chancen standen gut, dass einer von uns beiden der Letzte war, den der andere sterbend vor sich sehen würde. Das war keine Freundschaft im herkömmlichen Sinne, aber es war eine.
Seite 101

Die beiden würden sich gegenseitig ohne Skrupel umbringen und trotzdem haben sie eine sehr starke Verbindung zusammen und sind eine Art Freunde. 

Aber nicht nur das zusammenspiel der beiden Charakter war sehr schön im Buch. Auch, dass beide gezeigt haben, wie der Fall sie mitnimmt fand ich sehr schön. Die beiden waren auf der eine Seite knallhart und hatten keine Angst, auf der anderen hatten sie aber zwischendurch immer mal Bedenken und nicht so harte Momente.

Auch die Darstellung der anderen Charakter war gut getroffen. Zum Beispiel ein Olaf vor dem man selbst beim lesen Angst bekommen könnte oder Donna die man am liebsten wach rütteln würde und ein paar Ohrfeigen geben könnte :D

Ich hätte nicht gedacht, dass das Buch so ein Ende zurück lässt (will ja jetzt nicht alles verraten). Ich muss mir auf jeden Fall so schnell wie möglich den nächsten Band holen.

Ich fand das Buch sehr gut und freue mich mit so einem Buch ins neues Jahr gestartet zu sein. Eine absolute Lese-Empfehlung 

Story-Idee
Alleine in einer Welt in den es dem Beruf Vampirhenke gibt finde ich schon sehr cool. Aber auch die komplette Mordserie ist sehr gut dargestellt.
Personen Alleine die Kombination von Anita und Edward hat die Punkte schon verdient.
Spannung / Fesselnd Es war immer etwas los, man hat aber auch ab und zu nette Sidestories mitbekommen.
Schreibstil Das Buch las sich sehr flüssig und in eins durch.

Als Gesamtnote kann das dann natürlich auch nur eine volle Punktzahl ergeben.


Challanges

Harry Potter Challenge:

Crucio
Zauberspruch, der dem Opfer entsetzliche Schmerzen zufügt.
Lese ein Buch, dessen Hauptcharakter unter Schmerzen leidet - physisch oder körperlich. (z.B Depressionen, Unfalltrauma-oder Verletzung, Liebeskummer...)

Anita fällt es sehr schwer mit den Morden fertig zu werden und bricht dabei ein paar mal fast zusammen.


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